Der Junggesellenabschied

Ein klassischer Junggesellenabschied will gut geplant sein


Feier der Freiheit

Ein Junggesellenabschied will gut geplant und organisiert werden. Meist übernehmen das die Trauzeugen. Diese planen lustige Spiele eventuelle Dia-Shows oder ähnliches.


Während früher eher Polterabend am Vorabend der Hochzeit gefeiert wurde und auch noch wird, bei dem Verwandte und Bekannte das Brautpaar besuchen, um unter Poltern böse Geister zu vertreiben, setzt sich inzwischen immer mehr der Junggesellenabschied durch. Der Junggesellenabschied hat seinen Ursprung im antiken Griechenland und war ein vorehelicher Brauch bei den Spartanern. In England ist der Junggesellenabschied schon länger Tradition, zumindest bei den Männern, aber inzwischen haben auch die Frauen den Junggesellinnenabschied entdeckt und feiern ihn ausgiebig. Auch in Amerika wird ähnliches durchgeführt.
 

Der Junggesellenabschied steht an!

Die Trauzeugen der bevorstehenden Hochzeit übernehmen im Allgemeinen die Organisation des Abends. Eingeladen werden nur Freunde. Verwandte werden im Normalfall nicht eingeladen, da auf solchen Veranstaltungen mitunter etwas derbere Spielchen durchgeführt werden, die vor der versammelten Verwandtschaft nicht möglich oder angebracht wären. Die Kosten des Junggesellenabschieds werden regelmäßig von den teilnehmenden Gästen getragen. Oftmals wird vorab eine feste Summe eingesammelt, von der dann die Ausgaben des Abschieds bestritten werden.


Der Betroffene soll sich gebührend von seinem Stand als Junggeselle verabschieden können. Männer und Frauen ziehen getrennt voneinander los, mitunter verkleidet, und „schmeißen sich voll in das Vergnügen“.
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