Leiten Sie den Polterabend ein. Das Brautpaar muss lediglich für Essen und Trinken sorgen. Das Porzellan bringen die Gäste selber mit, denn diese werden es auch zerstören!
Der Polterabend sollte bei keiner Hochzeit fehlen. Dieser sollte kurz vor der Hochzeit stattfinden. Zum Polterabend wird nicht eingeladen, es wird nur Ort und Termin bekannt gegeben, und es kann so ziemlich jeder erscheinen. Der eigentliche Höhepunkt dieses Brauches ist, dass das so genannte Poltern, also das Zerbrechen durch Hinwerfen von mitgebrachtem Porzellan. Aber auch metallene Gegenstände, wie Blechbüchsen, Kronkorken und Konservendeckel, sind gern genommene Poltergegenstände. Verboten hingegen sind Gläser (Glas steht für Glück, das nicht zerstört werden soll) oder gar Spiegel (ein zerbrochener Spiegel steht für sieben Jahre Pech). Das Brautpaar muss dann gemeinsam den Scherbenhaufen entsorgen Im Anschluss muss dann das Brautpaar die Scherben zusammen auf einen Haufen kehren. Je größer und solider der Haufen ist, desto beständiger ist die Ehe. Das künftige Ehepaar soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass es künftige schwierige Lebenslagen gemeinsam durchzustehen hat.
Da das Brautpaar auch für die Verpflegung zuständig ist, es ja aber meist keine genaue Gästezahl gibt, empfiehlt sich ein kaltes Buffet. Oft werden Spiele organisiert, die das Brautpaar absolvieren muss. Dabei gibt es oft viel Spaß und Freude. Der Polterabend ist ein wichtiger Bestandteil der Hochzeit. Man sollte nicht darauf verzichten. In vielen Bundesländern gibt es verschiedene Sitten. Doch im Allgemeinen kommt es darauf an, das gemeinsame Glück mit den Gästen des Polterabends zu teilen.